Ansicht Geburtshaus
Engelbert Kaempfers Geburtshaus in Lemgo
Hexenbuergermeisterhaus Lemgo
Im Hexenbürgermeisterhaus befindet sich die ständige Engelbert Kaempfer Austellung
Der Steinhof in Lieme
Am Steinhof in Lieme, Kaempfers ehemaligem Wohnsitz, wurde zum zwanzigjährigen Bestehen der Gesellschaft eine Gedenktafel angebracht.

Über uns

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EKG-Lemgo e.V.

Die Engelbert-Kaempfer-Gesellschaft Lemgo e.V.
Deutsch-Japanischer Freundeskreis wurde auf Anregung von Prof. Choei Ishibashi, dem damaligen Vorsitzenden der Japan International Medical Society 1971 gegründet.

Erster Vorsitzender war der Mathematiker Dr. Herbert Deubel.
Satzungsgemäß hat die Gesellschaft die Aufgabe, Werk und Erbe Engelbert Kaempfers zu pflegen sowie im Dienst der Völkerverständigung zu wirken, vorrangig in Anknüpfung an die internationale Kaempferforschung sowie in Zusammenarbeit mit den Deutsch-Japanischen Gesellschaften.

 

Zehn Jahre nach Gründung der Gesellschaft wurden 1982 in Anknüpfung an die Veröffentlichungen des Altphilologen Karl Meier aus dem Kaempfer-Nachlaß von dem leider vorzeitig verstorbenen Hans Hüls und dem Stadtarchivar Hans Hoppe Beiträge zur Kaempferforschung herausgegeben, darunter die Übersetzungen von Kaempfers Abschiedsvortrag „Über die zwiefache Majestät, Gottesgnadentum und Teilung der Majestät“ bei Beendigung seiner Studien am Athäneum in Danzig am 8. Juni 1673 sowie seiner Dissertation über „Zehn fremdländische Beobachtungen“, Leiden 1694. Der Band enthält auch die erste internationale Kaempfer-Bibliographie.

1991 wurde ein Symposion in Lemgo veranstaltet, zu dem auch Mitglieder der Kaempfer-Birnie-Gesellschaft aus Hakone/Japan eingeladen wurden.

Die Beziehungen mündeten 2001 in einem Partnerschaftsvertrag mit regem gegenseitigem Austausch.

Anläßlich der Wiederkehr des 300. Jahres der Ankunft Kaempfers in Japan wurde in Lemgo ein internationales Symposium zum Stand der Kaempferforschung organisiert. Die Vorträge wurden zusammen mit denen eines Symposiums in Tokio, veranstaltet vom Deutschen Institut für Japanstudien herausgegeben (Wiesbaden 1992).

Eine Ausstellung verdeutlichte „Sakoku – das verschlossene Japan“. Am Steinhof in Lieme, Kaempfers ehemaligem Wohnsitz, wurde zum zwanzigjährigen Bestehen der Gesellschaft eine Gedenktafel angebracht.

Das bei den Symposien deutlich gewordene Fehlen einer Gesamtausgabe von Kaempfers Werken führte zur Konzeption einer historisch-kritischen Edition, die in fünf Bänden ab 2001 im iudicium-Verlag München erschien und von der Gesellschaft mitfinanziert wurde.

1996 wurde das 25jährige Bestehen der Gesellschaft mit Japanischen Wochen und einem vielfältigen Kulturprogramm gefeiert.

1998 war Lemgo Gastgeber der Jahrestagung der Deutsch-Japanischen Gesellschaften.

Zum 350. Geburtstag Kaempfers wurde zusammen mit der Stadt Lemgo und dem Landesverband Lippe ein Jubiläumsprogramm mit Ausstellungen, Vorträgen, Filmen und Schulveranstaltungen und einem Symposium an der Universität Bonn organisiert, die Vorträge wurden publiziert.

Für Christian Wilhelm von Dohm wurde eine Gedenktafel am Ort seines Geburtshauses platziert.